Italienische Gesellschaft für Regionalwissenschaften (AISRe) 28. Wissenschaftliche Konferenz Bozen, 27.-28. September 2007
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Regionale Entwicklung in der Europäischen Union
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In den letzten Jahren haben sich die Territorialstruktur und deren Organisation innerhalb der EU infolge der Erweiterung und der Internationalisierung des Handels tief greifend verändert. Neben den großen Entwicklungsunterschieden zwischen den Regionen, hat die Erweiterung zu einer entscheidenden Neuverteilung der Industrie (Deindustrialisierung) geführt und die innereuropäischen Migrations- und Kapitalflüsse signifikant gesteigert. Das Phänomen der Globalisierung wiederum hat den regionalen Wettbewerb von Grund auf verändert und entsprechend unterschiedliche Auswirkungen auf die Regionalpolitik zur Folge gehabt.
Die Prioritäten und Zielsetzungen der Europäischen Union haben sich verändert. Eine nachhaltige Entwicklung und die wirtschaftliche, soziale und territoriale Kohäsion werden als Hauptaufgaben der EU angesehen. Um diese Ziele umzusetzen, bedarf es einer neuen begrifflichen und theoretischen Definition der Regionalpolitik innerhalb der Gemeinschaft.
Mit dieser Definition haben sich im letzten Jahrzehnt eine Vielzahl an Projekten des INTERREG III Programms und des ESPON Programms beschäftigt, aber auch unabhängige wissenschaftliche Arbeiten der italienischen und europäischen Wissenschaftsgemeinschaft.
Die 28. Wissenschaftliche Konferenz der Italienischen Gesellschaft für Regionalwissenschaften (Bozen, 27.-28. September 2007) leistet einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Betrachtung der „regionalen Frage“ innerhalb der Gemeinschaft und zur Erneuerung der begrifflichen und theoretischen Grundlagen der EU-Regionalpolitik.
Vollversammlung:
1. Vollversammlung: “Interpretationen von regionaler Entwicklung in Europa“
2. Vollversammlung: “Makro-Regionen als Governance Instrumente in der Europäischen Union”
oder: “Das ESPON Programm und die Regionalpolitik im erweiterten Europa. ”
Parallelveranstaltungen
Mehr als 50 Parallelveranstaltungen sollen der italienischen Wissenschaftsgemeinschaft die Gelegenheit geben, ihre Forschungsergebnisse öffentlich zu präsentieren und zu diskutieren.
Einige Veranstaltungen werden ihr Hauptaugenmerk auf lokale sowie aktuelle Themen werfen.
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